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Wir haben einen neuen Blog!

Von Katharina Leitner am November 29, 2012

"Gehirn-Gerechtes Lernen. Vom Hirn Besitzer zum Hirn Benutzer." 

Übersichtlich, spannend, interaktiv. Das ist unser neuer Blog. Schauen Sie doch mal vorbei!

Gefällt Ihnen unser neues Design? Haben Sie Verbesserungsvorschläge oder Wünsche? Gerne nehmen wir Ihr Feedback unter feedback@birkenbihl-sprachen.com entgegen.

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Funktioniert der thinkman® wirklich?

Von Emil Brunner am November 16, 2012

Einige unserer Leserinnen und Leser stellen sich die Frage, ob der thinkman® denn wirklich funktioniert. So mancher bezeichnet die Innovation des Lernens sogar als esoterisches Schwindelpaket ohne Wirksamkeit. Doch der thinkman® von Kosys wurde auf der Basis zahlreicher Wissenschaften entwickelt und stets weiterentwickelt. Emil Brunner, Geschäftsführer von Birkenbihl-Sprachen nimmt zu diesen Fragen Stellung.

 

Emil Brunner:

Ich habe Vera F. Birkenbihl 2006 persönlich kennengelernt und hatte die Ehre, sie jahrelang in intensiver Zusammenarbeit zu erleben. Mit Bizzons eMarketing GmbH haben wir mehr als 40 Stunden Video-Aufzeichnungen und 8 hochkarätige „Birkenbihl-Live“-Seminare produziert.

In dieser Zeit habe ich mir das Vertrauen von Frau Birkenbihl erarbeitet und dadurch als Einziger das Recht erhalten, das Birkenbihl Qualitätssiegel „Birkenbihl-Approach" zu vergeben. Dies stellt für mich nicht nur die höchste Auszeichnung dar, sondern auch eine umfangreiche Verantwortung.

Die Kritik lautet, Produkte aus dem Esoterik-Bereich anzubieten, sei nicht im Sinne von Birkenbihl und diskreditiere ihre Methode. Ich kann bestätigen, dass die Kooperation mit dem thinkman® auch für mich eine Herausforderung bedeutet. Jedoch stehe ich hinter Birkenbihls Wunsch und möchte auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, von der Zusammenarbeit überzeugen.

 

Die Entwicklung des thinkman® basiert auf Wissenschaft

 

Der thinkman® kommt aus dem medizinischen Bereich. Ursprünglich wurde die Forschung in diese Richtung vom US-Militär betrieben; danach wurde diese Entwicklung im Bereich der Gehörlosenmedizin weiterentwickelt. Es ermöglicht heute Hören über die Haut. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Gerät durch Ultraschallfrequenzen das Unterbewusstsein anspricht. Darin begründet sich wohl die Annahme der Kritiker, dass es sich um ein „esoterisches Produkt" handelt. Nebenbei bemerkt, es gibt ein wunderbares Video-Seminar, das schon etwas älter ist und nicht von uns produziert wurde, aber klar zum Ausdruck bringt, was Birkenbihl unter Esoterik versteht, und sehr interessante Einsichten bringt.

 

Die Zusammenarbeit mit dem thinkman® war Birkenbihls Wunsch

 

Frau Birkenbihl selbst hat sich für den thinkman® schon vor Jahren interessiert und mit dem Geschäftsführer von KOSYS selbst Gespräche geführt, dadurch auch die Entwicklung des thinkman® beeinflusst und mir nahegelegt, nach Möglichkeit eine Kooperation mit unseren Sprachkursen umzusetzen. Wir befinden uns nun im ersten Schritt. In diese Richtung wird noch Vieles folgen.

 

Die jahrelange Entwicklung der Technik ist wertvoll

 

Hinter dem thinkman® steckt jahrelange technische Entwicklung und Wissenschaft. Hierzu ist auch zu bemerken, dass die Produktion und der Vertrieb direkt von KOSYS erfolgen. Eben weil es keine zusätzliche Handelsspanne verträgt (die wir benötigen würden, wenn wir selbst den Handel umsetzen würden). Dabei sei noch festzuhalten, dass wenn Sie, warum auch immer, in kürzester Zeit eine Fremdsprache erlernen wollen oder müssen, Sie mit herkömmlichen Methoden nicht nur einen geringeren Erfolg erzielen werden, sondern im Endeffekt auch ein Mehrfaches an Kosten haben. 

 

Die Überzeugung der Birkenbihl-Methode – auch hier gilt: „Von nichts kommt nichts“

 

Manchmal ist es durchaus schwierig, Mitmenschen von der Birkenbihl-Methode zu überzeugen. Es gibt viele Menschen, die dagegen auftreten, selbst aber nicht bereit sind, die Methode auszuprobieren und ernsthaft damit zu arbeiten. Wie Frau Birkenbihl schon immer zu sagen pflegte: „Von nichts kommt nichts". Das bedeutet, dass man schon dafür arbeiten muss. Doch die Birkenbihl-Methode funktioniert leichter und verkürzt den Zeitaufwand. Darüber hinaus macht es Spaß. Ich zitiere Frau Birkenbihl: „Lernen muss geil sein!" Mit dem thinkman® verkürzen und erleichtern Sie das „Passivhören“ noch um ein Vielfaches, denn das Unterbewusstsein arbeitet für uns.

Aus meiner Erfahrung und nach mehreren hunderten Live-Präsentationen in den letzten zwei Jahren komme ich zum Schluss, dass es zwei Arten von, ich nenne sie mal, „Zögerern" gibt. Zum einen sind es die 3 % aller Menschen, die sich mit klassischem Vokabelnpauken und Grammatiklernen leicht tun und deshalb andersartige Methoden nicht berücksichtigen. Das sind häufig die Personen, die sich in der Lehre befinden, von Lehrerinnen und Lehrern bis zu Universitätsprofessorinnen und -professoren.

Ohne Vorurteile gegenüber der Personengruppe habe ich versucht zu verstehen, warum sie gegenüber der Birkenbihl-Methode ablehnend reagieren. Meine Erkenntnis ist, dass sie sich meist nicht vorstellen können, dass andere Menschen mit der alten Methode ein Problem haben. Hinzu kommt, dass wir alle in unserer Ausbildung immer das Bild vermittelt bekamen, dass es nur einen richtigen Weg zur Problemlösung gibt. Und plötzlich soll eine „neue" Lernmethode alles umdrehen? Das ist jedoch höchste Zeit, denn die klassische Methode ist mehr als 500 Jahre alt und sitzt uns seit unzähligen Generationen im Kopf, während die Birkenbihl-Methode erst ca. 20 Jahre alt ist. Ich will damit nicht sagen, dass alles Alte schlecht ist, doch die stete Entwicklung der Technik und die dadurch steigenden Möglichkeiten, die wir zum Lernen verwenden können, ermöglichen uns effektivere Methoden.

Die andere Reaktion, die mir in den persönlichen Gesprächen entgegengebracht wurde, bewegt sich zwischen „Ich kann es nicht glauben" bis hin zu „Das kann nicht funktionieren". Klar, denn die Schulmethode wurde uns eingeprägt, obwohl sie nicht gehirngerecht ist. Und jetzt soll die Lernmethode plötzlich geändert werden? Ja, es ist möglich!

Für beide Gruppen bedarf es ausführliche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Aber es ist möglich, auch diese Haltungen zu verändern und ich habe auch schon Menschen kennengelernt, die die Methode mittlerweile sehr erfolgreich anwenden, nachdem sie es selbst erfahren (erarbeitet) haben. Wenn man plötzlich viel Geld für Nachhilfekosten bei Kindern spart oder eine Fremdsprache absolut intuitiv und damit automatisch anwenden kann, dann ist es sogar eine Erfahrung, die man gerne weitererzählt. 

Somit ist es mittlerweile schon gut gelungen, die Computer-Sprachkurse nicht nur äußerst positiv besetzt, sondern mittlerweile auch  präsent am Markt vorzufinden. 

 

Das Unterbewusstsein nimmt Dinge auch im Schlaf auf – somit ist das Sprachenlernen im Schlaf möglich.

 

Das Unterbewusstsein und das „Sprachenlernen im Schlaf"!?

Um diese Aussage kommentieren zu können, ist es vorweg notwendig, den Unterschied zwischen dem klassischen Sprachenlernen und der Birkenbihl-Methode genau zu betrachten.

Beim klassischen Lernen wird nur Wissen angelernt. Vokabeln werden mit einer einzigen Bedeutung in Form von Listen gelernt und das ohne inhaltlichen Zusammenhang. Wir lernen damit isolierte Bedeutungen von Wörtern. Stellen Sie sich vor, dieses Wissen legen wir in ein Gefäß im Gehirn ab. In ein anderes Gefäß geben wir die Spielregeln. Das ist bisher nichts als Wissen, alles auf der Meta-Ebene. Um das Wissen nun anzuwenden, müssen wir in der Muttersprache denken und die Inhalte der Gefäße zusammenmischen. Also immer über den Umweg der Muttersprache und damit immer durch die Kontrolle des Bewusstseins, was die Fehlerhäufigkeit steigert, die Unsicherheit fördert und zudem das Tempo verlangsamt. Natürlich wird dabei der Fokus des Denkens auf die Sprache gelegt und nicht mehr auf den Inhalt. Das setzt die Handlungsfähigkeit massiv herab.

Um eine Sprache aber zu verstehen, lesen, schreiben und sprechen zu können, braucht man Fähigkeiten. Diese müssen erst mühsam trainiert werden. Daher kommt ja der weit verbreitete Glaube, dass man eine Fremdsprache nur im fremden Land erlernen könne. Das stimmt zwar, ist aber absolut nicht nötig. Die wissenschaftliche Erkenntnis daraus ist es, dass unser Gehirn zuerst die Sprache verstehen muss, also die Bedeutung der Wörter und den Sprachfluss. Erst dann kann das Gehirn die benötigten Neuronenbahnen für das Sprechen der Fremdsprache anlegen. Das ist mit ein Grund, warum die klassische Methode so vielen Menschen Schwierigkeiten bereitet. Dort wird gleich von Anfang an versucht, die Sprache zu sprechen. Das ist aber gar nicht möglich. Dazu muss das Unterbewusstsein die schon zuvor verstandenen Wörter und deren Bedeutungen im Zusammenhang des gesamten Satzes oft genug gehört haben. Erst dann kann unser Gehirn anfangen, die Kopien des Gehörten als neue Neuronenbahnen anzulegen. Hier sei erwähnt, dass wir nur durch Kopieren, also Nachahmen, lernen. 

Eine andere sehr interessante Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass ca. 80 % aller Menschen, die mindestens eine Fremdsprache klassisch erlernt haben, von sich sagen, diese Sprache gut zu können, aber in Wirklichkeit die Sprache nicht gut sprechen können. Sie ahnen schon den Zusammenhang ... Ja, weil es im klassischen Sprachenlernen einfach nicht die Möglichkeit gibt, das zuvor Erlernte laufend und oft genug zu hören.

Bei der Birkenbihl-Methode wird zwischen dem Verstehen einer Sprache und dem Sprechen klar unterschieden. Sprechen erreicht man durch Übungen. „Aktiv hören" führt zum Verstehen. Das ist einem Karaoke-Player sehr ähnlich. Dabei wiederholt man in ca. 10-minütigen Übungen das Mitlesen der Wort-für-Wort-Übersetzung, der sogenannten De-Kodierung, während man die fremde Sprache hört. Diese Übungen werden so oft wiederholt, bis man die Bedeutung der Wörter versteht. Dabei ist es interessant, dass das Gehirn die Grammatikregeln selbstständig abstrahiert. Wie bei einem 10-jährigen Fußball-Fan, der nie ein Regelbuch gelesen hat und trotzdem alle Regeln, rein intuitiv, kennt.

Mit der zweiten Übung , dem „Passivhören“, erlernt man das Sprechen. Ähnlich wie bei einem Kind, das zweisprachig aufwächst. Erst nachdem das „Verstehen" einer Lektion absolviert wurde, macht es Sinn, sich um das Sprechen zu kümmern. Das funktioniert mit der Birkenbihl-Methode so, dass Sie denselben Text, den Sie zuvor im „Aktivhören" verstanden haben, leise im Hintergrund hören. Tagelang – das dauert! Denken Sie an ein Baby: Das beginnt ca. drei Monate vor der Geburt über die Beckenknochen der Mutter zu hören und braucht dann ein ganzes Jahr, bis es die ersten Wörter plappern kann. Erst nach ca. zwei Jahren ist ein Kind in der Lage, zusammenhängende Wortgruppen bis hin zu kompletten Sätzen zu sprechen. So kompliziert ist das Sprechen!

Abhängig von der Geschwindigkeit, mit der unsere Neuronen im eigenen Gehirn feuern, werden zwischen 6 bis 9 Tage „passiv hören" für eine Lektion benötigt. Tag und Nacht. Unser Unterbewusstsein ist jedoch viel leistungsfähiger! Und genau da kommt der thinkman® zum Einsatz. Das Unterbewusstsein kann wesentlich mehr und schneller aufnehmen, als wir im Bewusstsein wahrnehmen. Die 140-fache Geschwindigkeit ist in anderen medizinischen Programmen erprobt und daher haben wir entschieden, diese Geschwindigkeit für Sprachkurse zu verwenden. Damit können Sie mit dem thinkman® in kürzester Zeit, also zum Beispiel während Sie schlafen (weil ja das Unterbewusstsein immer zuhört), eine Fremdsprache sprechen lernen.

Zur Vollständigkeit der Erklärung der Birkenbihl-Methode möchte ich noch die ursprünglichen vier Schritte von Vera F. Birkenbihl definieren. Der erste Schritt ist das De-Kodieren, also die Wort-für-Wort-Übersetzung. Das ist mit den Computerkursen nicht mehr nötig, da ja die De-Kodierung schon mitgeliefert wird. Aber für Sprachen oder Inhalte, für die es kein Computerprogramm gibt, ist es sinnvoll, die De-Kodierung selbst zu machen. Im schulischen Bereich kann durch das De-Kodieren der Lektionstexte das Vokabelpauken ersetzt werden. Der Erfolg besteht darin, dass das mühevolle isolierte Pauken erspart bleibt und gleichzeitig die Grammatikregeln leichter verstanden werden. Wenn das nun Schüler in einer Gruppe machen, gibt das ähnlich wie beim Kreuzworträtseln riesigen Spaß und einen hohen Lernerfolg. Die Wirkung ist wie beim „Aktivhören", aber dauert natürlich länger. 

Der zweite und dritte Schritt umfasst das „Aktivhören" und das „Passivhören", das natürlich auch von CD oder Audio-File erfolgen kann. Vierter Schritt ist das Üben. Ganz genau genommen kann man hier noch den fünften Schritt anführen, das Dolmetschen. 

Ich hoffe, die vorliegenden Missverständnisse aufgeklärt zu haben, und möchte auch noch erwähnen, dass es immer Frau Birkenbihls Anliegen war, ihre Methoden für gehirngerechtes Lehren und Lernen und das Sprachenlernen möglichst allen Menschen zugänglich zu machen. Im Sinne einer Demokratisierung des Lernens mit dem pragmatischen Ansatz, die Fähigkeiten leichter zu entwickeln, hatte Sie sich ihr Leben lang beschäftigt und wir werden dies nach besten Kräften weiterführen.

 

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Emil Brunner

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10 gute Gründe gegen stures Vokabelpauken

Von Katharina Leitner am November 06, 2012

Immer wieder sagen wir „Vokabelpauken bringt nichts“ oder „Vokabelpauken ist nicht gut für SchülerInnen“. Doch warum eigentlich? 10 Gründe gegen das Vokabelpauken:

 

  1. Pauken vs. Lernen: Pauken erzeugt „kognitives Vakuum“. Es ist, als würden wir gegen den Strom schwimmen. Aber warum? Flussabwärts wäre es doch leichter! Beim Lernen schwimmen wir abwärts, denn wir erhalten Einsichten, die weiteres Lernen erleichtern.  
  2. Isolierte Information: Durch das Pauken erhalten wir isolierte Daten, die unser Gehirn nicht speichern kann. Wir können es nicht einmal wahrnehmen. Vokabeln sind genau solche isolierten Daten.
  3. Sinnlose Wiederholungen: Vokabeln pauken ist nichts außer dummes Wiederholen. De-Kodieren hingegen entspricht intelligenten Wiederholungen.  
  4. Neurologik: Es gilt: Was nicht gehört wurde, kann nicht gesprochen werden. Für Sie als Lernender heißt das: Zuerst viel hören, dann sprechen, und das in Zeitlupe. Nicht umsonst hören Kleinkinder zuerst im Mutterbauch und nach der Geburt noch monatelang bis sie die ersten gesprochenen Worte wagen.  
  5. Aussprache: Oft kommt es zu Aussprachefehlern, die wir nie mehr loswerden. So wird „although“ fälschlicherweise oftmals „altaff“ ausgesprochen. Wiederholtes hören der richtigen Aussprache fördert das korrekte Aussprechen.  
  6. Wie die Mehrheit der Koreaner, Chinesen und Japaner zeigt, sind Menschen, die gerne und/oder viel Vokabeln pauken meist die schlechtesten Sprecher von Fremdsprachen.  
  7. Pauken ODER Lernen: Sie müssen sich entscheiden, beides gleichzeitig funktioniert nur schwer. Entweder entscheide ich mich für das Pauken und komme nicht in den Bereich des Lernens, oder ich lernen und weigere mich, in den Bereich des Paukens zu schlittern.  
  8. Pseudowörter: Durch das Vokabelpauken entstehen in unserem Gehirn Verbindungen, oder Pseudowörter, die eigentlich gar nicht existieren. So legen wir etwa „Tischtable“ oder „Messerknife“ ab, mit der Folge, dass wir uns nie wirklich von der Muttersprache lösen können. Das De-Kodieren hingegen ist eine „Krücke“, die wir nur solange nutzen, bis wir jedes Wort verstehen.
  9. Keine 1:1 Entsprechungen: Für ein Wort gibt es oftmals mehrere Übersetzungen, wie etwa „Liberty“ oder „Freedom“ für das Wort Freiheit. Durch das De-Kodieren entwickeln wir ein Sprachgefühl für die verschiedenen Bedeutungen. 
  10. Lernfrust: Pauken bringt Frust mit sich, De-Kodieren, im Gegensatz, bedeutet Lernfreude durch Entdeckungen. Aktives Lernen führt zur Ausschüttung von Neurotransmittern, die Wohlbefinden und Freude in uns auslösen.


Endlich überzeugt? Mehr Tipps in Vera F. Birkenbihls Ratgeberbuch „Sprachenlernen Leichtgemacht“.
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“Lernchallenge” Woche 6 – Aktivitäten, be active!

Von Katharina Leitner am November 04, 2012

Woche 6 – ich habe meine Ziele von Woche 4 erreicht und stehe momentan bei ca. 50% der vierten Lektion. Das Aktive Hören gehört schon in meinen Alltag, wie essen und schlafen. In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass es für mich sehr wichtig ist, eine fixe Zeitspanne pro Tag für das Lernen einzuplanen: Jeden Tag vor dem Einschlafen 10-15 Minuten Aktiv Hören. An manchen Tagen bin ich schon am Morgen motiviert – dann lege ich einfach eine zusätzliche Lerneinheit ein. Doch meist bleibe ich beim Lernen am Abend, denn ich bin eher ein Nachtmensch und konnte nachts schon immer besser lernen als früh morgens.

In den ersten Wochen habe ich immer dann gelernt, wenn ich gerade Zeit hatte. Das brachte zur Folge, dass ich an manchen Tagen gar nicht gelernt habe, weil ich einfach „nicht dazu kam“, oder besser gesagt, ich mir keine Zeit dafür genommen habe. Doch jetzt habe ich den Dreh heraus!

Mein Mitstreiter Herwig braucht für das Erlernen der Italienischen Sprache etwas länger als ich. Er steht kurz vor dem Finish der zweiten Lektion. Manchen Menschen lernen einfach schneller als andere. Das ist ganz normal, denn Menschen haben eine unterschiedliche neurale Geschwindigkeit. Ich gehöre zu den „neural Schnellen“ – das heißt, ich verstehe Dinge schnell, doch vergesse ich sie auch schnell wieder. Deshalb sind die Aktivitäten, der letzte Schritt der Birkenbihl-Methode, sehr wichtig für mich.

 

Ich verwende verschiedene Aktivitäten, unter anderem

 

  • Echo- und Chorsprechen (siehe Eintrag Chorsprechen und Echosprechen). Diese Übung macht mir besonders Spaß. Anfangs war es zwar etwas ungewohnt, da ich mich auch sehr konzentrieren muss. Doch nach ein paar Wiederholungen ging es mir leicht von den Lippen. Das Nachsprechen hilft mir dabei, die Wörter und Phrasen mit der richtigen Aussprache im Gedächtnis zu behalten.

  • Auch die spannenden LangDokus machen Spaß. Leider gibt es noch keine für Italienisch, deshalb habe ich eigene LangDokus für Italienisch kreiert. Beim Frühstück lässt sich ein solches LangDoku rasch und ziemlich einfach lösen. Da ich Sie selbst zusammengestellt habe, habe ich mir die Wörter schon beim Kreieren gemerkt und durch das Lösen des Rätsels gefestigt.

  • Um immer wieder mit dem Italienischen konfrontiert zu werden, habe ich, wie im Blogeitrag „Sprachen lernen mit Facebook“ beschrieben, mein Facebook-Profil auf Italienisch umgestellt. Da ich mehrmals täglich Facebook benutze, werde ich somit immer wieder Italienisch lesen.


Mit einer Auswahl dieser Aktivitäten arbeite ich jeden Tag, jedoch nur ca. 5 Minuten pro Lerneinheit. Kurze Konfrontationen bzw. Lerneinheiten sind wichtig für den Lernenden, denn nach den Einheiten lernt unser Gehirn im Unterbewusstsein weiter.

Mit dem Schwerpunkt auf Aktivitäten geht es also in die 7. Lernwoche.

 

Bis zum nächsten Mal bei der Lernchallenge,

Ihre Kathi Leitner

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Die Weihnachtssaison ist eröffnet!

Von Katharina Leitner am October 26, 2012

Oh Tannenbaum... Weihnachtsduft in jedem Raum... Bis dahin dauert es zwar noch ein paar Wochen, doch kann man schon jetzt vordenken und einige Dinge vorbereiten, damit die Weihnachtszeit eine ruhige und heilige Zeit bleibt.

Warum kaufen viele Menschen ihre Weihnachtsgeschenke so spät? Etwa weil Weihnachten jedes Jahr wieder überraschend kommt?

Machen Sie es doch mal anders und besorgen Sie Geschenke für Ihre Lieben zeitig! Wir bei Birkenbihl-Sprachen eröffnen die Weihnachtssaison schon jetzt!

 

Unser Geschenketipp

 

                                   

„WEIHNACHTSWELTEN“, ein Birkenbihl-Sprachkurs mit weihnachtlichem Inhalt für Jung und Alt, ist bereits jetzt im Online Shop erhältlich. Der Englisch-Sprachkurs lädt zum Träumen und Nachdenken ein und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, mit viel Spaß und Freude Englisch zu lernen.

3 Weihnachtsgeschichten für die ganze Familie

In „WEIHNACHTSWELTEN“ erwarten Sie Drei wunderbare, einfühlsame, aber auch lustige Geschichten rund um das schönste Fest des Jahres:

Herr Weltfremd entdeckt Weihnachten

Warum singen die Leute einen Baum an? Was hat es mit all den Geschenken auf sich? Und was soll bitteschön ein Adventkranz sein? Herr Weltfremd hat von Weihnachten null Ahnung. Da kommt die kleine Luisa gerade recht: Das aufgeweckte Mädchen beantwortet all seine Fragen und erzählt ihm alles, was man über das Fest der Liebe wissen muss. Herr Weltfremd staunt nicht schlecht und freut sich, dass er auf seine alten Tage noch was dazulernen kann.

Fremde Weihnacht

Aufgrund heftigen Schneefalls sind die Passagiere eines Zuges dazu gezwungen, den Weihnachtsabend mit lauter fremden Menschen am Bahnhof zu verbringen. Viele sind betrübt, da sie das Weihnachtsfest lieber zuhause verbracht hätten. Doch dann fangen die Menschen an, Geschichten über Weihnachten zu erzählen. Bald schon sind sich die Passagiere gar nicht mehr fremd und verbringen gemeinsam einen unvergesslichen Abend …

Wo ist der Weihnachtsbaum? 

Die Geschwister Lisa und Max verbringen Weihnachten dieses Jahr erstmals im sonnigen Süden. Wirklich anfreunden können sich die beiden damit aber nicht. Als Max auch noch feststellt, dass er auf seinen geliebten Weihnachtsbaum verzichten muss, fällt er aus allen Wolken. Was Lisa und Max alles auf Teneriffa erleben und ob Max am Ende doch noch zu seinem Weihnachtsbaum kommt, erfährst du in dieser spannenden Geschichte.

Vordenken statt Weihnachtsstress!

Bis zum nächsten Mal,

Ihre Kathi Leitner

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Gib mir eine Fremdsprache, oder das Leben gibt mir Saures!

Von Katharina Leitner am October 22, 2012

Halloween kommt von All Hallows' Eve und „benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.“, Wikipedia. 

In den letzten Jahren kam der Brauch von Halloween auch nach Europa. Das Brauchtum an Halloween stellt eine Mischung aus Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuchen dar. Bei einem Heischebrauch geht es um das Fordern oder Erbitten von Gaben. Zu Halloween heißt die Bitte „Süßes, oder Saures“. Vorwiegend Kinder erbitten so Süßigkeiten, ansonsten spielen sie den BewohnerInnen Streiche.

Bei Birkenbihl-Sprachen haben wir diese Forderung umformuliert: „Gib mir eine Fremdsprache, oder das Leben gibt mir Saures“!


Warum sind Fremdsprachen im Leben wichtig?


Sind Fremdsprachenkenntnisse wirklich wichtig? Warum muss ich eine Fremdsprache lernen? Diese Fragen stellen sich viele. Antworten gibt es dazu einige. Fremdsprachen sind wichtig. Aber warum?

 

1.     Fremdsprachen sind in vielen Berufsfeldern von Vorteil

Für viele ist der Beruf der ausschlaggebende Grund, um eine oder mehrere Fremdsprachen zu erlernen. In den meisten Jobanzeigen liest man „Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil“. Bewerber mit Sprachenkenntnissen werden also oft bevorzugt. Beliebt sind internationale Sprachen, wie Englisch, Spanisch oder Französisch, aber auch geschäftstypische Sprachen, wie Chinesisch oder Russisch.

 

2.     Fremdsprachenkenntnisse erhöhen den sozialen Status

Auch wenn man es nicht unbedingt zugeben will: Es besteht ein Unterschied darin, ob man als mehrsprachig vorgestellt wird, oder als eine Person, die keine Fremdsprachen beherrscht. Außerdem macht es im Ausland, oder wenn man eine ausländische Person kennenlernt, einen guten Eindruck, wenn man sich in deren Muttersprache verständigen kann.

 

3.     Kommunikation in einer „internationalen“ Familie

Immer öfter verlieben sich Personen mit unterschiedlicher Nationalität. Da ist es nur natürlich, dass in der Familie mehrere Sprachen gesprochen werden.

 

4.     Persönliche Entwicklung und Zufriedenheit

In der Hierarchie der menschlichen Bedürfnisse liegen das Erlangen von persönlichen Zielen und die Selbstverwirklichung ganz oben. Fremdsprachen zu erlernen kann eines dieser Ziele sein. Der Weg zu diesem Ziel ist zwar lang und manchmal auch langwierig, jedoch ist das Erreichen des Ziels am Ende dieses Weges umso schöner. Es motiviert uns, und macht uns glücklich.

 

5.     Sprachenlernen hält Sie bis ins hohe Alter fit

Wissenschaftlichen Studien zufolge ist Sprachenlernen Jogging für das Gehirn. Das Lernen und Wiederholen hält uns Menschen fit – bis ins hohe Alter. Wer Fremdsprachen erlernt hat oder diese aktiv anwendet, ist in Lebensbereichen, die dem Gedächtnis Höheres abverlangen, um einiges aktiver und schneller, als andere.

 

Fremdsprachen lernen ist also in vielen Belangen sinnvoll. Was hält Sie also noch ab?  

Gib mir eine Fremdsprache, oder das Leben gibt mir Saures!

Bis zum nächsten Mal,

Ihre Kathi Leitner

 

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“Lernchallenge” Woche 4 – Lernerfolg-Selbstverantwortung

Von Katharina Leitner am October 19, 2012

Ein Monat ist bereits um! Die Hälfte der Zeit haben wir also schon erreicht. Und wer liegt vorne? Das verrate ich Ihnen etwas später...

Um unsere Motivation wiederzuerlangen, haben Herwig und ich diese Woche die Tabelle Lernerfolg-Selbstverantwortung verwendet. Jede Lernperiode wurde aufgeschrieben und Details festgehalten: Datum, Zeit, Dauer, Lektion, Wörter. Zusätzlich habe ich auch die Prozentanzahl der bisher erlernten Wörter einer Lektion aufgezeichnet. Die Prozente motivieren mich persönlich am meisten – 100% zu erlangen ist bei der Lektion das Ziel.

 

Aber hat die Tabelle es geschafft, uns zu motivieren?


Ja! Im Gegensatz zu letzter Woche, habe ich fast jeden Tag gelernt. Die Tabelle bringt einen gewissen Druck mit sich. Man möchte keinen Tag auslassen, sondern fortlaufend seine Lernerfolge in die Tabelle eintragen. Dieser leichte Druck wirkt sich auf mich sehr positiv aus. Es ist also wichtig sich Ziele zu setzen, und seine Schritte zu diesem Ziel auch genau zu verfolgen und zu kontrollieren. Mit der Tabelle Lernerfolg-Selbstkontrolle funktioniert das wunderbar.

 

 


Zusätzlich möchte ich mir neue Ziele setzten, die erreichbar aber trotzdem herausfordernd sind. Meine Ziele für die nächste Woche sind:

 

1.     Erreichen der 100% Aktiv Hören, Lektion 2

2.     Erreichen der 50% Aktiv Hören, Lektion 3

3.     20 Stunden Passiv Hören, Lektion 2

4.     Fertigstellen der Aktivitäten „Rück-Dekodieren“, Lektion 1

 

Neben dem Aktiv Hören der Lektion 2 und dem Passiv Hören der Lektion 1 habe ich diese Woche, wie geplant, auch mit den Aktivitäten für die 1. Lektion begonnen. Dazu habe ich das Zusatzmaterial der Lektion 1 verwendet, namentlich die De-Kodierungsübung. Viele Wörter konnte ich sehr schnell übersetzen, bei anderen musste ich etwas grübeln und wenige Übersetzungen sind mir gar nicht eingefallen. Diese habe ich dann nochmal nachgelesen – dadurch werde ich sie mir definitiv im Gedächtnis behalten.

 

Zum Schluss zur Auflösung des momentanen Standes der Lernchallenge:

Ich liege mit 88%, Lektion 2, noch immer vorne!

 

Bis zum nächsten Mal bei der Lernchallenge,

Ihre Kathi Leitner  

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Sprachenlernen im Schlaf – Science fiction wird Realität! Innovative Kooperation mit KOSYS wird vorgestellt

Von Katharina Leitner am October 11, 2012

Beim KOSYS Kongress stellt Birkenbihl-Sprachen.com die innovative Zusammenarbeit mit KOSYS erstmals vor! Der Kongress “Vom Ich zum Wir” findet am 13. und 14. Oktober 2012 in Bamberg statt. 

 

Was erwartet Sie am KOSYS Kongress?

 

Es erwartet Sie ein Feuerwerk an Info- und Entertainment: Gute Gefühle, geniale Produkte, faszinierende Vorträge, ein leckeres italienisches Buffet und ein bunter Strauß an phantastischen Angeboten für Ihre persönliche Entwicklung; sofort umsetzbare Informationen für Macher, Unternehmer und Selbständige. Lassen Sie sich inspirieren, motivieren und begeistern.

 

Lernen im Schlaf ist ab sofort Realität!

 

Im Zuge des Kongresses stellt Emil Brunner das Zusammenwirken von Birkenbihl Computerkursen und dem thinkman® von Kosys vor.

Außerdem werden folgende Themen behandelt:

  • Ist das Erlernen einer Fremdsprache so schwierig, dass es nur wenigen Sprachtalenten vorbehalten bleibt

  • Lernen im Schlaf – Science fiction oder Realität? thinkman® führt diese Behauptung zur Realität! Glauben Sie nicht? Was wie Science Fiction klingt, ist schon seit Jahren Realität.

Der thinkman® überrascht mit beinahe unglaublichen Möglichkeiten. Über die biokompatiblen Ultraschallfrequenzen „bringen Sie sich in Schwung“. Ein Höreindruck, der im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht! 

Thinkman by Kosys, copyright by Kosys 

Der thinkman® erzeugt Ultraschall-Frequenzen, die für den Menschen nicht hörbar sind. Der Körper wird mit Bioresonanz-Frequenzen „informiert“. Dabei werden Körper und Geist in ihrer Aktivität ausgeglichen und harmonisiert. Der Ausgleich der Gehirnhälften ist in diesem Zusammenhang einer der wichtigsten Faktoren.

Mit thinkman® haben Sie auch die Möglichkeit, ganz einfach, leicht und spielerisch jeden gewünschten Inhalt zu lernen. Der thinkman® verarbeitet nun auch die besonders effektiven Birkenbihl-Sprachkurse. Anstatt dem gewohnten „Passiv Hören“, das sie bisher neben Hausarbeit, Sport, Fernsehen usw, im Hintergrund hörten, benutzen Sie  thinkman® – zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Der Lernfortschritt ist um ein Vielfaches schneller. Wenn Sie den thinkman® während dem Schlaf benutzten, dann sprechen Sie schon am nächsten Tag den „gehörten“ Text fließend. Voraussetzung dafür ist natürlich das vorhergehende „Aktiv Hören“ der Texte.

In den kommenden Tagen ist das innovative Angebot (Sprachkurse + thinkman®) in unserem Online Shop erhältlich.

Wir freuen uns auf die einzigartige Zusammenarbeit mit KOSYS und freuen uns auf Ihren Besuch am Kongress!

Gerne senden wir Ihnen mehr Informationen zu. Schreiben Sie uns dazu ein E-mail an presse@birkenbihl-sprachen.com

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Fremdsprachen kinderleicht lernen

Von Katharina Leitner am October 10, 2012

Dies ist ein Gastartikel von Dorothea Schönfeld. Der Blog Buchstabenspiel ist der Versuch der Autorin D.S. Felix und der Lehrerin Dorothea Schönfeld, ihre Gedanken zu zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern mit den Lesern und Rezipienten zu teilen. Als Lehrer habe ich oft eine andere Perspektive auf Bücher und Texte. Meine Erfahrungen möchte ich mit Eltern, anderen Lehrern, Sprachlernenden, Schülern, Jugendlichen und Kindern teilen.

Fremdsprachen kinderleicht lernen

Immer wieder wird behauptet, dass Kinder ganz leicht und einfach so nebenbei lernen. Wie kann das sein? Weil sie sich dem Lernen von Fremdsprachen voll und ganz widmen können, ohne "Lernregeln" beachten zu müssen. Außerdem haben Sie die Zeit, die den Erwachsenen fehlt. 

Aber sie benötigen einen Anreiz, um zu lernen. Zunächst lernen Schüler für ihren Lehrer, erst später lernen sie auch für sich, zum Beispiel, weil sie ein Thema interessiert. Im Folgenden soll darauf eingegangen werden, wie man Kinder motivieren kann, Fremdsprachen zu lernen. 

Fremdsprachen zu erlernen bildet schon länger einen wesentlichen Bestandteil von Bildung. Die Ansichten, was Teil der Bildung oder Allgemeinbildung ist, ändert sich jedoch beständig. Im Jahr 2003 hat die europäische Union diesbezüglich ein gemeinsames Ziel formuliert: Jeder in Europa lebende Mensch soll mindestens 2 Fremdsprachen erlernen.

Nach wie vor werden Fremdsprachen in der Regel in Schulen erlernt. Soweit ist das gut und schön, aber oft lernen Schüler ungern Fremdsprachen. Ein Grund ist schnell genannt: sie sehen keinen Grund darin. Es gibt natürlich Eltern, Verwandte und Lehrer, die ihnen sagen, dass sie für das Leben und nicht für die Schule lernen. Aber was hilft das, wenn das für den Schüler keine Bedeutung hat? Wie kann man Kindern und Schülern erklären, warum es gut und warum es wichtig ist, Fremdsprachen zu erlernen? Eine Möglichkeit Kinder zu motivieren ist, sie mit Spaß zu belohnen. Doch was macht Kindern Spaß? Viele Kinder interessieren sich für bestimmte Themen, Fußball, Autos, bestimmte Haustiere, Piraten oder Ritter.

Der Friedrich-Maerker-Verlag.de hat speziell für Kinder zweisprachige Bücher entwickelt, die sich zum Beispiel mit dem Thema Ritter auseinandersetzen. In diesen Büchern treffen Kinder auf Themen, die sie interessieren, in Fremdsprachen, die sie lernen sollten und das auf spielerische Art. Dies ermöglicht es, diese Bücher sowohl im Unterricht als auch Zuhause zu lesen.

Eine gute Möglichkeit Kinder zu motivieren ist, ihnen Materialien zu für sie interessante Thema zur Verfügung zu stellen. Mit Arbeitsmaterialien, die sie mögen, werden sich die Kinder auch durch schwierige Aufgaben kämpfen. In anderen Worten, Kinder lernen Dinge zu Themen, die sie interessieren, leichter. Das ist einfach, denn sie möchten ja erfahren, was in den Texten über Ritter steht. Vom Interesse geleitet lernen sie motiviert und machen schneller Fortschritte.

Hier sei nur ein Beispiel angeführt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim der Autorin D.S. Felix. Dieses zweisprachige Buch gibt es in verschiedenen Sprachkombinationen in Deutsch mit Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Italienisch, Russisch und Arabisch. Außerdem gibt es von diesem Buch auch einen Birkenbiehl Kinder-Sprachkurs.



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"Lernchallenge" Woche 3 - Kampf der Motivationsflaute

Von Katharina Leitner am October 09, 2012

Es sind nun schon drei Wochen seit unserem Lernstart vergangen. Das „Passiv Hören“ der ersten Lektion habe ich bereits abgeschlossen und das „Aktiv Hören“ der zweiten Lektion begonnen. Herwig arbeitet zur Zeit noch an der ersten Lektion und ist bald damit durch – 60% hat er bereits schon erzielt. Ich lieg also weiterhin vorne!

Wie steigern wir unsere Motivation?

In der letzten Woche ist meine, wie auch Herwigs Motivation etwas gesunken. Woran kann das liegen? Ich glaube zu wissen, warum. Mein Lernerfolg stieg in der ersten Lernwoche sehr schnell, währenddessen in den folgenden Wochen die Geschwindigkeit, mit der ich vorankam, etwas abgefallen ist. Das ist eine ganz normale Entwicklung, die uns jedoch fälschlich glauben lässt, dass sich unser Lernerfolg graduell bis zum Ende verringert. Dieser Schwund in der Motivationskurve wird durch einen Aufstieg wieder ausgeglichen und der Motivationshöhepunkt wahrscheinlich sogar übertroffen werden. Das ergibt sich durch die Erfolgssituationen, die während dem Lernen immer wieder von selbst entstehen – durch neu erlangtes Wissen.

Um unsere Motivation zusätzlich zu steigern, werden Herwig und ich ab heute die Tabelle „Lernerfolg-Selbstverantwortung“ nutzen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, unsere Fortschritte genau zu verfolgen und Tages- wie auch Wochenziele zu kontrollieren. So könnte eine Tabelle aussehen:

 

Tagelanges „Passiv Hören“ – was nun?

Laut der Birkenbihl-Methode lernt man Fremdsprachen in vier Schritten: Die De-Kodierung wurde bei unserem Italienischsprachkurs bereits erarbeitet. „Aktiv Hören“ wie auch „Passiv Hören“ habe ich für die erste Lektion bereits ausgeführt. Mir fehlt also nur noch der letzte Schritt, die „Aktivitäten“.

Als erste Aktivität nehme ich mir für diese Woche das LangDoku der ersten Lektion vor. Dieses Rätselspiel steht hier zum Download zur Verfügung. Außerdem verwende ich die De-Kodierungs- und Rück-De-Kodierungsübungen, die im Vilango-Desktop unter „Zusatzmaterial“ verfügbar sind. Mehr Informationen zu den Zusatzmaterialien hier.

Nächste Woche berichte ich Ihnen, wie es Herwig und mir bei der Umsetzung unserer Vorhaben ergangen ist.

 

Bis zum nächsten Mal,

Ihre Kathi Leitner

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